Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!

Spätherbsturlaub in der Fränkischen Schweiz

Die Fränkische Schweiz, oder korrekter die Fränkische Alb liegt im Dreieck Bamberg, Bayreuth und Nürnberg. Angrenzend gibt es weiter im Südosten noch die ebenfalls sehr schöne Hersbrucker Alb.

Charakteristisch für diese Karstlandschaften sind die vielen, tief eingeschnittenen Täler, die zahllosen Felsen und eine große Anzahl von Höhlen (>2000). Die zentralen Orte sind Gößweinstein, Pottenstein, Muggendorf und Ebermannstadt. Die Wiesent mit ihren zahlreichen Nebenflüssen wie Aufseß, Püttlach und Trubach entwässert den oberirdisch sichtbaren Teil des Wassers. Die Hochflächen sind wegen der Porösität des Untergrundes trocken und viele der Seitentäler sind bachlose Trockentäler. Das Kalk- und Dolomitgestein wird durch das Kohlendioxyd in der Luft nach und nach aufgelöst, es bilden sich unterirdische Hohlräume und Wasserläufe. Das Gebiet wird nur teilweise landwirtschaftlich genutzt, große Teile der Landschaft sind mit Mischwald bedeckt und zahllose Wanderwege durchstreifen die aussergewöhnliche Landschaft.

Die Fränkische Schweiz ist wie die Schwäbische Alb ein touristischer Anziehungspunkt, doch findet manselbst in stark besuchten Zeiten jederzeit auch ruhigere Plätze und Wanderwege.

Im Herbst 2021 war das Wetter leider nicht berühmt. Deswegen sind die hier beschriebenen Wanderungen eher kurz gehalten.


Die GPX-Dateien für die Navigation hängen jeweils unten am Text dran. Die Zeiten nicht zu ernst nehmen, denn Fotografieren und Filmen nimmt viel Zeit in Anspruch.